biotop
biotop, ein räumlich begrenzter
lebensraum, der eine angepasste lebensgemeinschaft (biozönose) beherbergt. das b. ist geprägt
durch eine spezielle kombination von abiotischen umweltfaktoren und hebt sich dadurch von
benachbarten lebensräumen ab.
biozönose
biozönose,
lebensgemeinschaft, gemeinschaft der in
einem
biotop
regelmässig vorkommenden arten von pflanzen, tieren und mikroorganismen, deren
vertreter untereinander und mit den angehörigen anderer arten in
wechselbeziehung stehen.
biosphäre
biosphäre, der von organismen bewohnbare raum der erde. die
b. umfasst die wasserlebensräume (
hydro-biosphäre) und die
landlebensräume (
geo-biosphäre). zur b. im engeren sinne gehören der
bodennahe luftraum, der von organismen bewohnte raum des
bodens,
die höhlensysteme in der erdtiefe sowie die
gewässer.
im weiteren sinne wird auch der bereich der
atmosphäre
zur b. gerechnet, der von tieren als flugraum genutzt wird.
ökosystem – ein
ganzheitliches wirkungsgefüge von lebewesen (biozönose = lebensgemeinschaft) und
deren anorganischer umwelt (biotop = lebensstätte), das bis zu einem gewissen
grade zur selbstregulation fähig ist.
abiotische umweltfaktoren
abiotische umweltfaktoren, die auf organismen einwirkenden
umweltfaktoren
der unbelebten umwelt. dazu gehören klimatische umweltfaktoren wie
wärme,
licht,
und
feuchtigkeit,
chemische umweltfaktoren wie
sauerstoff,
kohlenstoffdioxid,
wasser
und
nährstoffe
sowie mechanische umweltfaktoren wie z.b.
feuer
oder
wind.
biotische umweltfaktoren
biotische umweltfaktoren, die auf organismen wirkenden
faktoren der lebenden
umwelt,
z.b. nahrung, konkurrenten, feinde, parasiten, krankheitserreger.
boden
boden,
pedosphäre, die belebte, oberste
verwitterungsschicht der erde.
atmosphäre
atmosphäre, die überwiegend gasförmige hülle von
himmelskörpern, i.e.s. die lufthülle der erde.
lithosphäre
lithosphäre w [von
*litho- , griech. sphaira = kugel], der bis ca. 1200 km
tiefe reichende gesteinsmantel der
erde (
gesteine).
quelle:
spektrum "lexikon der biologie"